Interessante Arbeitsergebnisse

Die deutsche Gruppe

Sonntag, 24.09.

Nach einer anstrengenden 14-stündigen Zug- und Busfahrt von Halle nach Ełk wurden wir am späten Abend von einem netten Willkommenskomitee in Form unserer Gastfamilien begrüßt.

Montag, 25.09.

In unserer polnischen Gastschule begrüßten uns der Schulleiter und die Projektlehrer und wir lernten alle Teilnehmer aus den anderen Partnerschulen kennen. Anschließend zeigten uns unsere Gastgeber ihre Schule. Dabei besuchten wir auch Klassen, die sich noch mitten im Unterricht befanden, doch wurden wir von den dortigen Lehrern trotzdem herzlich empfangen.
Nach einer kurzen Pause stellten wir den anderen Erasmus-Schülern die Präsentation über unser Heimatland, unsere Stadt Halle und unser Gymnasium vor und verfolgten gespannt die Vorträge der anderen Projektgruppen.
Anschließend gingen wir mit unserem Vortrag in den Unterricht von zwei Klassen der polnischen Schule. Dort lernten wir den, von lokalen Quellen bestätigt, besten Lehrer der Schule kennen.
Bei Kennenlernspielen erfuhren wir viele interessante Informationen über die 40 Schüler sowie 12 Lehrer unseres Erasmusprojektes. In Form einer "City-Schnipseljagd" erkundeten wir danach in zwei Gruppen die Stadt Ełk und erreichten abschließend den lokalen Kletterpark der Stadt.

     

Elk 2017

Dienstag, 26.09.

Früh aus dem Bett gescheucht und müde, wie wir waren, ging es am Dienstag in den einzigen erhaltenen und unberührten Urwald Europas. Nach einer informativen Museumstour zu eben diesem Wald konnten wir noch einen Blick auf die dort heimischen Bisons werfen, die aber leider nicht in freier Wildbahn zu beobachten waren, bevor dann zum nächsten Ziel gefahren wurde:
Ein Ikonen - Museum, in dem verschiedene religiöse Fresken und handgemalte Ikonenbilder zu sehen waren.
Als abschließenden Höhepunkt wurden wir überraschenderweise in einen technikversierten Club eingeladen, in dem wir die Möglichkeit hatten, verschiedene VR-Brillen und Geräte auszuprobieren.

     

Mittwoch, 27.09.

Der Tag begann damit, dass alle Schüler ihre Arbeitserfahrungen, die sie im Rahmen von Schulpraktika gesammelt hatten, vorstellten. Danach haben wir einen Neigungstest durchgeführt. Dies war für uns neu und daher sehr interessant. Im Anschluss haben wir in internationalen Gruppen ein Logo für unser Projekt und unsere Website entworfen. Unterbrochen wurde unsere Arbeit nur, um ein leckeres Mittagessen in einer benachbarten Schule einzunehmen.
Mit unseren Gastgebern erkundeten wir am Nachmittag erneut die Stadt.
Am Abend trafen wir uns mit den Gastfamilien im ,,Centrum Edukaji Ekologiczej". Dort stellten die polnischen Schüler in Form eines Kurzfilms Erinnerungen aus den vier vorangegangenen Projektreffen vor.
Bei dem darauf folgenden Quiz über das SYCAS - Projekt haben wir alle gut abgeschnitten. Nachdem die Schulband, unter anderem bestehend aus drei unserer polnischen Austauschschüler, ein paar Lieder vorgespielt hatte, waren die verschiedenen Ländergruppen an der Reihe, etwas Traditionelles vorzustellen. Zum Abendbrot gab es verschiedene Speisen aus den Teilnehmerländern. Dieser Abend mit den Gastfamilien und unseren Freunden, der am Lagerfeuer seinen Abschluss fand, hat uns sehr gefallen.

     

Donnerstag, 28.09.

Die von uns ausgedachten und gestalteten Logos haben wir in der Erasmus-Gruppe ausgewertet und auf die zukünftige offizielle SYCAS - Website gestellt. Dazu kamen noch Texte und Bilder des jeweiligen Landes, die wir ebenfalls ausgewählt haben. Danach fuhren wir mit dem Bus an einen Fluss, wo wir zuerst eine warme Mahlzeit zu uns nahmen, die aus Kartoffelklößen mit Buletten und Salat bestand und die allen sehr gut geschmeckt hat. Nach dieser Stärkung haben wir unsere Kajaks geholt und es ging auf eine 3-stündige Kajakfahrt. Es war sehr anstrengend, da viele noch keine Erfahrung hatten. Doch letztendlich kamen wir alle in einer großen Schleuse an und erreichten kurz danach unser Ziel. Viele waren erschöpft und nass und wollten nichts mehr, als sich in den Bus nach Ełk zu setzen, nach Hause zu fahren, einen warmen Kakao zu trinken, zu duschen und ins Bett zu gehen.

   

Freitag, 29.09.

An unserem letzten Tag in Polen besuchten wir einen "Science and Technology Park" in Ełk, wo wir eine Führung und einen Vortrag vom Manager des Unternehmens bekamen. Uns wurden interessante Experimente gezeigt, wovon wir die meisten allerdings schon aus unserem Chemieunterricht kannten. Später sind wir in unseren internationalen Gruppen zusammengekommen und haben über unsere Erfahrungen der Woche gesprochen. Insgesamt wurden die Ergebnisse und Erlebnisse als sehr gut eingeschätzt und vieles wird uns allen sehr positiv in Erinnerung bleiben. Zum Abschluss wurden uns unsere Zertifikate übergeben und Erinnerungsfotos geschossen. Der Abschied von unseren neuen Freunden fiel allen sehr schwer. Am Nachmittag kauften wir noch einige kleine Geschenke für zu Hause. Da der nächste Tag sehr früh beginnen und anstrengend werden sollte, gingen wir früh ins Bett.

Samstag, 30.09.

5.00 Uhr starteten wir mit einem Kleinbus nach Warschau, um dort in den Zug nach Berlin zu steigen. Den Hauptbahnhof Halle erreichten wir 18:12 Uhr erschöpft und müde, aber auch glücklich und zufrieden.

Celina, Magdalena, Julian und Julius

Alle Teilnehmer des Erasmus-Projektes in Polen